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Alle Absolventen der Schule sind ganz herzlich zum diesjährigen Ehemaligentreffen am 19.12.2026 ab 19 Uhr ins Stammhaus in der Klosterstraße eingeladen.

Bilder vom Hochwasser 2013

 Bild unserer Schule

Bild unserer Schule vom Hochwasser 2002

Bild unserer Schule vom Hochwasser 2013

Nachfolgend einige Bilder vom Hochwasser 2013 

Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser 2013

Bilder vom Kleinen Festsaal:

Kellersystem unserer Schule nach der Flut

 

 

Alle Bilder sind Eigentum von Klaus-Dieter Tschiche und wurden dem Augustiner-Verein e.V. zur Veröffentlichung bereitgestellt.

Kurzbericht zum 10.Augustiner Konzert

Die Augustinerkonzerte im Kleinen Festsaal des Gymnasiums St. Augustin zu Grimma sind immer bis auf den letzten Platz besetzt. Beim letzten Konzert am Sonnabend allerdings hätte der künstlerische Nestor der Veranstaltungsreihe, der Leipziger Pianist Stephan König, mühelos die Aula voll bekommen: Sein Programmpartner war diesmal Bernd-Lutz Lange.
König improvisierte begeisternd und begeistert von Klassisch bis Melancholisch, von New York bis Wien. Es war dabei auch eine Freude, dem Kabarettisten und Autor BLL beim aktiven Zuhören zuzusehen, gemütlich den Kopf aufgestützt und leise im Takt nickend. Lange las vorwiegend aus seinem neuesten Buch "Das Leben ist ein Purzelbaum". Darin huldigt er der leider aussterbenden Form der Anekdote. Er purzelt von der Reformation bis zur Gegenwart, hat dem Volk aufs Maul geschaut und die Geschichten ganz altmodisch in seinem Notizbuch vermerkt. So versammelt er Persön- lichkeiten von Werner Tübke bis zum letzten "Geenich", von Axel Prahl bis zu fischelanten Leipzigern um die Ecke, und natürlich alle von Sächsisch bis Französisch im Original-Lange-Ton, gelesen mit seinem unverwechselbaren Duktus. Das selbstironische Um-die-Ecke-Denken, das der sächsische Witz mit dem jüdischen gemeinsam hat, konnte das Publikum an diesem Abend in vollen Zügen genießen, sei es bei der Begegnung mit den "Sieben Wundern der DDR", mit dem Genossen Popow und der Kolchose, dem Leipziger Frauenarzt Dr. Hauschild oder der Anpassung unseres Dialekts an Bobgorn und Gahrbord. Natürlich trifft die sprichwörtliche Redseligkeit der Sachsen ("Selig sin se, wenn se reden genn!") auf den gebürtigen Zwickauer zu, und zwar in besonders kultivierter, liebenswerter Weise.

(Auszug aus dem Bericht von Beate Bahnert)

Kofinanzierung der Austellung "Flucht, Vertreibung, Integration"

Der Augustiner-Verein e.V. unterstützt das Gemeinschaftsprojekt des Kreismuseums und des Gymnasiums St. Augustin zu Grimma, die Ausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration", durch die Übernahme der Kofinanzierung.

Mit großer Freude empfehle ich den Besuch dieser Ausstellung.

Klaus-Dieter Tschiche

 

Anhang: Einladung zur Ausstellung

Vandalismus am Grab von Prof. Pelz

 Sehr geehrte Vorstandsmitglieder,

Ihnen zur Information: Der Stein des Grabes von Prof. Oskar Pelz, Lehrer am St. Augustin von 1909 bis 1937 und während bzw. nach dem 2. Weltkrieg von 1940 bis 1951, wurde von unbekannten Rowdys umgestürzt (siehe Bild).

Ich habe den Auftrag erteilt, ihn wieder aufzurichten.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Dieter Tschiche

 

 

Augustiner feiern ihre Aula

Rekunstruktion nach zweijähriger Bauzeit abgeschlossen / Verein sponsert Blüthner-Flügel

Grimma. Nach zweijähriger Bauzeit erklingt wieder Musik in der Aula des Gymnasiums St. Augustin. Beim 9. Augustiner-Konzert unternahm das Kammerorchester "artentfaltung" eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte. Der Verein nutzte sein jährliches Stiftungsfest, um die Aula feierlich an den Schulträger, die Stadt Grimma, zu übergeben.  Namhafte Gäste und ein ausgewähltes erwartungsvoll gestimmtes Publikum besetzten am Wochenende die alte neue Aula bis auf den allerletzten Platz und lauschten gespannt dem Konzert mit Stephan König und dem Kammerorchester "artentfaltung" aus Leipzig.

Der König der Augustinerkonzerte konnte an diesem Abend den neuen Blüthner-Flügel weihen, den ebenfalls der Augustinerverein gesponsert hat. Das 2004 in der Blüthner-Manufaktur in Großpösna gebaute Instrument hatte bis kürzlich in der Alten Handelsbörse als Konzertflügel gedient.
Bereits 1990 hatte sich die Aula in denkbar schlechtem Zustand befunden. Damals waren sowohl Ausrichtung wie Mittel völlig offen gewesen. Jetzt hat mit der komplexen Rekonstruktion ein scheinbar endloser Weg sein Ziel erreicht. Der Vorstandsvorsitzende des Augustiner-Vereins, Klaus-Dieter Tschiche, bedankte sich bei den etwa 20 größtenteils einheimischen Firmen. Die genaue Summe der beträchtlichen Restaurierungskosten ließ er in der Schwebe.
Kluges Konzept
Die sehr wechselvolle Geschichte der Architektur des Festsaals ist mit dem zeitgemäßen Konzept klug auf den Punkt gebracht worden. In vornehmem, dezentem Grau ist der hohe Raum gestaltet. Nichts erinnert an die zum Teil barbarische Radikalität, mit der um 1960 "jeglicher Moder der Vergangenheit" beseitigt worden war.
Der während der Sanierung herausgearbeitete klare Stil der 60er Jahre ist vielen Schülergenerationen vertraut, die den Raum für Theater und Konzerte, Sport und Appelle, Schulschwoof und Abiturprüfungen nutzten. Nur die würdigen Rektoren, deren Porträts an der Stirnseite kontrastierend ehrenvollen Platz gefunden haben, scheinen sich darüber vielleicht zu wundern.
Passend zur spannenden Geschichte des Konzertraums trug der Abend den Titel "Musik vom Unterwegssein". Solo oder mit dem hervorragenden Orchester war König auf Tasten und Pedalen unterwegs und zeigte die Möglichkeiten des Konzertflügels. Gleichzeitig dirigierte er, so dass es auch eine Freude war, ihm zuzusehen. Von Altmeister Bachs Klassik spannte er den Bogen über Meditation, Latin Jazz und Konzerttango bis zur Air-Improvisation als zweiter Zugabe nach enthusiastischem Applaus. Unerwartet und humorvoll war Stephan Königs Musik zum Stummfilm "Die Reise zum Mond" von Georges Méliès (1902). Das kuriose Werk lief dank modernster technischer Ausstattung der Aula nebenbei auf der Leinwand.
Ehre für Kunstlehrer
 Eine Überraschung bot die Ausstellung über "Kufi" Siegfried Fischer, den originellen Kunstgeschichtelehrer (1952\u22121970), im Foyer der Aula. Kufi hatte mit Schülern gemeinsam die farbigen Bleiglasfenster der Aula entworfen, denen jetzt nach der Restaurierung eine besonders strahlende Ehre zuteil wird.

Artikel: Beate Bahnert, LVZ MTL 18.09.2012